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des sich wunder alle Welt

Der Hymnus „Nun komm, der Heiden Heiland“ wird seit mehr als 100 Jahren zur Adventszeit gesungen. Er steht auch im Zentrum des diesjährigen Adventsprogramms des Carl-von-Ossietzky-Chores. Hier haben wir einige der schönsten Vertonungen vom Hochbarock bis zum frühen 20. Jahrhundert ausgewählt...

Lautmalerei

Wurden Sie mit „Ade zur guten Nacht“ in den Schlaf gesungen und haben Sie mit „So treiben wir den Winter aus“ den Frühling herbei beschworen? Das neue Konzertprogramm des Carl-von-Ossietzky-Chores ruft diese Erinnerungen wieder wach. 

LAGRIME

"... und ging heraus und weinete bitterlich." Dieses Programm des Carl-von-Ossietzky-Chores stand ganz im Zeichen von Buße und Reue. Das Zentrum bildeten die Lagrime di San Pietro - das musikalische Testament Orlando di Lassos (1532-1594), das die düstere Hoffnungslosigkeit der Textvorlage mit vielstimmiger Klangpracht zu dramatischer Einheit zwingt.

Plakat - To sing or not to sing

to sing or not to sing - Shakespeare Songs

Gesungen erblüht Shakespeares Sprache auch demjenigen, der kein altes Englisch spricht. So werden die Shakespear‘schen Verse 400 Jahre später durch Vertonungen von Vaughan-Williams, Mäntyjärvi, Parkman, Lindberg und Schmidt-Hartmann (UA) mit frischesten Blüten geziert. Glocken klingen tief am Meeresgrund. Die Harpyie schreit: Es ist Zeit, es ist Zeit.

Plakat Jubilate!

Jubilate!

"Ihr werdet weinen und heulen; aber die Welt wird sich freuen. Ihr aber werdet traurig sein; doch eure Traurigkeit soll zur Freude werden!" (Joh. 16,20)

Diese Freude findet Ausdruck in der Musik aller Zeiten. 

KOMM!

(Ad-)Veni redemptor gentium! Komm, Du Heiland aller Welt - der Ruf nach der Ankunft des Heilsbringers hat nicht nur der Adventszeit ihren Namen gegeben. "Komm, Erlöser der Völker" rief schon der Mailänder Bischof Aurelius Ambrosius im 4. Jahrhundert.

Stehe auf, meine Freundin

Madrigale von gestern und heute

Der Carl-von-Ossietzky-Chor widmete sich in seinem Projekt starken musikalischen Gefühlsausdrücken und sang Madrigale und Motetten dreier bedeutender Tonkünstler des 17. und 20. Jahrhunderts, in denen Affekte und Leidenschaften, Erregung und Temperament zum klanglichen Ausbruch treiben. Heißblütige Emotionen flackern auf, stehen in Flammen lodern hell, brennen lichterloh…

Lux

Geistliche Musik von J. S. Bach und Komponisten des 20. Jahrhunderts

Licht und Hoffnung sind die zentralen Themen dieses Programms des Carl-von-Ossietzky-Chores. Ausdruck finden diese in der Musik der Motette Jesu, meine Freude von Johann Sebastian Bach, in der die Hinwendung zum Geist Jesu der Schlüssel zum Sieg über alle Traurigkeit ist. Hoffnung und Licht lässt Eric Whitacre insbesondere durch die Harmonik in Lux aurumque hörbar werden. In all seiner musikalischen Farbigkeit erscheint das Licht auch in Knut Nystedts Missa brevis. In Morton Lauridsens Komposition O nata lux erwächst aus der Geburt des "Licht des Lichts" Hoffnung für die Welt.