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Mache dich auf

Advents- und Weihnachtsprogramm mit Werken von Felix Mendelssohn Bartholdy, Johannes Brahms, Stefan Claas u.a.

Die Sprache der Advents- und Weihnachtslieder ist reich an Bildern. Jeder der Komponisten, von Bach bis Zimmermann, hat auf seine Weise eine Tonsprache gefunden, die den Menschen sehr unmittelbar erreicht und berührt. Die Musik lädt ein, sich auf den Zauber der Advents- und Weihnachtszeit einzulassen.

Entflieh mit mir

lädt der Carl-von-Ossietzky-Chor zu seinen sommerlichen Chorkonzertenim Juni in die Schlosskirche Buch, die Zwingli-Kirche und die Zionskirche. Ein wundersames Reich aus Liebe und Musik wird eröffnet.Da schwirrt der Kopf vom beschwingten Maientanz in Vertonungen des Finnen Jukka Linkola sowie des Luxemburgers Laurent Menager und beschwört den Gott der Liebe in einem Satz des Engländers Robert Lucas Pearsall.

Seele, vergiss sie nicht!

Mit diesem Programm laden wir zu einer Auseinandersetzung mit dem Vergessen und Erinnern ein. Der Konzerttitel ist dabei bewusst mehrschichtig gewählt: einerseits als Zitat aus einem der zentralen Werke, dem Requiem von Peter Cornelius, in dem er mit dem Totengedenken in Verbindung steht, andererseits als Bezug zu „In Memoriam Anne Frank“ von Howard Goodall sowie zu Werken der Exilkomponisten Franz Schreker und Paul Hindemith.

Wir müssen ihre Münder sein

„Für das, was wir ertragen
ist jede Sprache stumm.“
(anonym, aus „Requiem für einen polnischen Jungen“)

Dietrich Lohff „Requiem für einen polnischen Jungen“ sowie
Werke von Howard Goodall und Jaakko Mäntyjärvi

Im November tritt der Carl-von-Ossietzky-Chor Berlin in der St.-Matthäus-Kirche und der St. Bartholomäus-Kirche auf.

Vor dem Hintergrund des mahnenden Gedenkens an den Beginn des Zweiten Weltkriegs führt der Carl-von-Ossietzky-Chor im November 2019 das „Requiem für einen polnischen Jungen“ von Dietrich Lohff in der Matthäus- und der Bartholomäus-Kirche auf. Das Werk wurde 1998 zum 60. Jahrestag der Reichspogromnacht uraufgeführt. Es vertont Texte von Opfern des Faschismus, kraftvolle, eindringliche Zeitzeugnisse. Das Stück besticht durch Gleichzeitigkeit von Schlichtheit und Phantasie, Texte und Musik lassen die Rezipienten sprachlos zurück.

„Die Kirchenmusik darf dazu nicht schweigen, […] es muss ihr möglich sein, das Leid […] hörbar zu machen, indem sie den Opfern eine leise – aber deutliche – Stimme verleiht“ (D. Lohff). Der Carl-von-Ossietzky-Chor will genau diese Stimme sein.

Das Requiem wird eingerahmt von zwei weiteren zeitgenössischen Werken, die ebenfalls die Musik als Sprache der Sprachlosigkeit verwenden: „Die Stimme des Kindes“ von Jaakko Mäntyjärvi nach einem Text von Nikolaus Lenau sowie „In Memoriam Anne Frank“ von Howard Goodall, der damit an den Mut und die Unbeirrbarkeit dieses jungen Mädchens erinnert.

Mitwirkende:

Carl-von-Ossietzky-Chor Berlin
Uta Runne, Mezzosopran
Jan Galik, Knabensolist (Poznańskie Słowiki / Posener Nachtigallen)
Kammerorchester (Konzertmeisterin: Prof. Lena Eckels, Lübeck)
Berit Kramer (Leitung)

Aufführungen:

Samstag, 16. November 2019, 19.30 Uhr, St. Matthäus-Kirche, Berlin-Tiergarten
Sonntag, 17. November 2019, 17.00 Uhr, St. Bartholomäus-Kirche, Berlin-Friedrichshain

Eintritt 20 EUR, ermäßigt 15 EUR.
Kartenvorverkauf beendet - Restkarten an der Abendkasse.

Gefördert von der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa sowie von der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit.

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Medienpartner:

Plakat - Friede! Sei!

Friede! Sei!

Nach der Verabschiedung unserer langjährigen künstlerischen Leiterin Manuela Kögel präsentiert sich der Carl-von-Ossietzky-Chor erstmals unter der Leitung von Berit Kramer, die den Chor im Oktober 2016 übernommen hat. Mit ihrem ersten Konzertprogramm greift sie ein berührendes Thema auf und fordert uns mit den ausgewählten Werken zu vielfältigen Interpretationen heraus.

Zeitenwechsel

„…es ist an der Zeit…, …und als ein Jahr vergangen…, …die lustigen Tage…, …vom Mittag weht es lau…, …Ade zur guten Nacht…, …wann es ist noch nit Zeit…, …Land in dieser Zeit…, …zieht durch mein Gemüt…, …ich fahr dahin mein Straßen…, …sie sind gewandert wohl hin und her…, …geh aus mein Herz…“

Benjamin Britten „Saint Nicolas Cantata“ op. 42

Wer ist er eigentlich, dieser Nikolaus, der jedes Jahr am 6. Dezember die Stiefel unserer Kinder füllt?

Spiegelungen - ein Dialogkonzert

Mit seiner Sonntagskonzertreihe bietet der Chorverband Berlin alljährlich ein repräsentatives öffentliches Podium für Chöre unterschiedlichster Coleur. Gemeinsam mit dem Kammerchor „consortium vocale“ unter der Leitung von Matthias Stoffels wird der „Carl-von-Ossietzky-Chor“ unter der Leitung von Manuela Kögel am 08. März 2015 im Kammermusiksaal der Philharmonie ein ganz besonderes Konzert gestalten.